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Start des Modellprojekts „Online-Support für pflegende Angehörige“ (OSpA)

Heute ist nach vielen Stunden der Vorbereitung, Konzeption, diversen Besprechungen, Schulungen, Workshops und softwaretechnischer Konzeptionsarbeit endlich unser Onlineberatung-Modellprojekt „Online-Support für pflegende Angehörige“ kurz „OSpA“ online gegangen.

Das Beratungsangebot richtet sich an Personen, die ihre Angehörigen pflegen – der Schwerpunkt liegt hierbei bei Menschen die an Demenz erkrankt sind. Dass diese Form der Pflege nicht nur physisch, sondern vor allem auch psychisch anstrengend ist, liegt auf der Hand. Ebenso die Tatsache, dass Menschen, die Zuhause ihre Angehörigen oftmals rund um die Uhr pflegen, in der Regel nur selten Zeit finden, eine Beratungsstelle vor Ort aufzusuchen.

Dort möchte das Beratungsportal ansetzen – und das mit einer speziellen Perspektive der Beratenden: Neben Fachkräften aus den kooperierenden Beratungsstellen wird die Beratung und Unterstützung vor allem von den ehrenamtlich tätigen Peer-Berater*innen absolviert. Sie beraten vor dem Hintergrund ihrer persönlichen Erfahrungen mit der Pflege von Angehörigen und bringen so eine ganz besondere Kompetenz ein.

Die Ehrenamtlichen wurden für diese Aufgabe vom Institut für E-Beratung in Onlineberatung qualifiziert und erhalten während der Projektphase fachliche Begleitung durch die Fachkräfte der Beratungsstellen sowie vom Institut für E-Beratung Unterstützung in Sachen Onlineberatungskompetenz.

Zur Webseite des Portals www.fuer-pflegende-Angehoerige.de 

Gefördert wird das Projekt, das mit einer Evaluation des Portals abschließen wird vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege.

Neuer Artikel, neues Projekt, neuer Weiterbildungsdurchgang…

Dieses Jahr war zugegebenermaßen ein etwas blogfaules Jahr. Drum gibt es jetzt auch wieder etwas komprimierte News in einem Beitrag.

Wer für die Feiertage noch etwas zum Lesen sucht: Die neue Ausgabe der „Resonanzen“ dem E-Journal für biopsychosoziale Dialoge in Psychotherapie, Beratung und Supervision beschäftigt sich mit dem Thema „Neue Medien – Neue Wege in Psychotherapie, Beratung und Supervision„. Für diese Ausgabe habe ich gemeinsam mit Prof. Richard Reindl einen Artikel zum Thema „Blended Counseling – Beratungsform der Zukunft“ beintragen dürfen. Der Artikel ist, mit anderen spannenden Beirtägen zum Thema, online kostenlos abruf- und lesbar.

Nachdem wir lange für das Projekt gekämpft haben, gibt es nun endlich eine Förderung vom Bayrischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege! Am Institut für E-Beratung beschäftigen wir uns die nächsten gut anderthalb Jahre mit der Konzeption und Entwicklung eines Onlineberatungsportals für pflegende Angehörige. Online-Support für pflegende Angehörige (OSpA) verbindet professionelle Unterstützung mit ehrenamtlichem Engagement.

Ministerin Humml äußert sich zu dem Projekt hier
Eine ausführliche Projektbeschreibung und die Möglichkeit die Entwicklung des Projekts mitzuverfolgen gibt es hier

2017 startet ein neues Fort- und Weiterbildungsjahr! Es gibt nur noch zwei (!!) freie Plätze im nächsten Durchgang des „Hochschulzertifikats Onlineberatung“. Alle Infos und Anmeldung zu der Weiterbildung zum Onlineberater/zur Onlineberaterin, die mit einem Zertifikat der Technischen Hochschule Nürnberg – Georg Simon Ohm abschließt, gibt es hier

Allen Leser*innen wünsche ich ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start in ein gesundes und zufriedenes Jahr 2017!