Start des Modellprojekts „Online-Support für pflegende Angehörige“ (OSpA)

Heute ist nach vielen Stunden der Vorbereitung, Konzeption, diversen Besprechungen, Schulungen, Workshops und softwaretechnischer Konzeptionsarbeit endlich unser Onlineberatung-Modellprojekt „Online-Support für pflegende Angehörige“ kurz „OSpA“ online gegangen.

Das Beratungsangebot richtet sich an Personen, die ihre Angehörigen pflegen – der Schwerpunkt liegt hierbei bei Menschen die an Demenz erkrankt sind. Dass diese Form der Pflege nicht nur physisch, sondern vor allem auch psychisch anstrengend ist, liegt auf der Hand. Ebenso die Tatsache, dass Menschen, die Zuhause ihre Angehörigen oftmals rund um die Uhr pflegen, in der Regel nur selten Zeit finden, eine Beratungsstelle vor Ort aufzusuchen.

Dort möchte das Beratungsportal ansetzen – und das mit einer speziellen Perspektive der Beratenden: Neben Fachkräften aus den kooperierenden Beratungsstellen wird die Beratung und Unterstützung vor allem von den ehrenamtlich tätigen Peer-Berater*innen absolviert. Sie beraten vor dem Hintergrund ihrer persönlichen Erfahrungen mit der Pflege von Angehörigen und bringen so eine ganz besondere Kompetenz ein.

Die Ehrenamtlichen wurden für diese Aufgabe vom Institut für E-Beratung in Onlineberatung qualifiziert und erhalten während der Projektphase fachliche Begleitung durch die Fachkräfte der Beratungsstellen sowie vom Institut für E-Beratung Unterstützung in Sachen Onlineberatungskompetenz.

Zur Webseite des Portals www.fuer-pflegende-Angehoerige.de 

Gefördert wird das Projekt, das mit einer Evaluation des Portals abschließen wird vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege.